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PatientInnen-Interesse muss im Zentrum stehen

06.03.2017 | Kategorie: |

„Wir sehen der in Aussicht gestellten Einigung rund um die gesetzliche Regelung für teure Medika- mente mit Erwartung entgegen“, kommentiert Dipl. – Kfm. Manuel Reiberg, Präsident des Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie (FOPI), die Ergebnisse der Verhandlungsrunde am Montag Vormittag. „Eine gute Lösung wird es allerdings nur dann sein, wenn die PatientInnen im Fokus ste- hen und der Zugang zu innovativen Therapien gewährleistet wird.“

Darüber hinaus bringt Reiberg aber auch die viel diskutierte Ansiedlung der europäischen Arznei- mittel-Agentur EMA ins Spiel. „Es wäre absurd“, so Reiberg, „wenn sich einerseits zahlreiche Politi- ker und Interessensvertreter dafür stark machen, die EMA nach Wien zu holen, und andererseits von der gleichen Seite der Produktions- und Pharmaforschungsstandort Österreich durch ein in- dustriefeindliches Gesetz gefährdet wird. Da könnte der Eindruck entstehen, dass die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut.“

Außerdem müsse das EU-Recht bei der Ausgestaltung der Gesetzesnovelle im Blick behalten wer- den, ergänzt FOPI-Präsident Reiberg. Derzeit stehen die Ansätze laut einem vom FOPI in Auftrag ge- gebenen Gutachten des Linzer Verfassungsrechtlers Univ.-Prof. Michael Mayrhofer nämlich nicht in Einklang mit den EU-Rahmenbedingungen.

OTS_FOPI_ASVG-Novelle.pdf

Über FOPI
Das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie FOPI ist die österreichische Interessenvertretung von 27 internationalen Pharmaunternehmen mit Fokus auf Forschung und Entwicklung. Als Partner im Gesund- heitswesen setzt sich FOPI für den Zugang zu innovativen Arzneimitteln und damit für die bestmögliche medi- zinische Versorgung in Österreich ein. Im Dialog mit Patientenorganisationen, Verschreibern und Kostenträgern trägt FOPI dazu bei, drängende gesellschaftliche Probleme zu lösen.

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