All-Inclusive: Der große Gesundheitsaberglaube
Die Alpbacher Reformgespräche 2004 stehen unter dem Motto „Grenzen des All-Inclusive Staates?“. Der Arbeitskreis Gesundheit geht noch einen Schritt weiter. Statt des Fragezeichens lautet die durchaus provokante These in diesem Fall: „All-Inclusive: Der große Gesundheitsaberglaube“. Denn: Die Fiktion des „All-Inclusive Staates“ im Gesundheitswesen ist nicht mehr aufrechtzuerhalten. Die Versicherten erhalten in vielen Fällen längst nicht mehr die beste medizinische Versorgung, sondern bestenfalls die billigste. Kommt es zu keiner echten Gesundheitsreform, muss sich der Versicherte von morgen ernsthaft fragen: Geld oder Leben?
Impulsreferate:
- Franz Bittner, Wiener Gebietskrankenkasse
- Andreas Poensgen, The Boston Consulting Group, Hamburg
- Werner Schöny, pro mente austria, Linz
- Günther Winkler, Biogen Idec, Cambridge
Moderation/Chair:
Alfred Payrleitner, freier Publizist, Wien
Medienresonanz